Back ABC

…für unser Kleinsten aber auch für alle die Tipps & Tricks und Begriffserklärung  zum Thema Backen brauchen.

Was bedeutet…

A

Abdecken des Kuchens:
Wird euer Kuchen vor Ende der Garzeit zu dunkel, deckt ihr ihn einfach mit Alufolie ab und backt ihn bis zur vorgegeben Zeit zu ende.

B

Backrohr (österreichisch) = Backofen

Bemehlen:
Trage eine dünne Schicht Mehl zB auf die Arbeitsfläche oder das Nudelholz auf.

Blind backen:
Ein Teig wird zuerst in eine Form gegeben, dann oben mit Backpapier abgedeckt. Anschließend mit Alufolie, getrockneten Erbsen oder Bohnen belegt, damit der Teig beim Backen flach bleibt.

Butter:
wie bei der Buttercreme ist es immer wichtig die Butter solange aufzuschlagen, bis sie weiß und schön cremig ist und nicht mehr gelb.

Buttercreme:
Schlage ca 75g weiche Butter mit dem Handmixer (besser noch mit der Küchenmaschine) auf bis sie schön weiß in ihrer Farbe wird. Siebe anschließend 175g Staubzucker darüber und rühre weiter bis sich die beiden Zutaten schön vermengt haben. Zum Schluß gibts du noch 1-2 Tl flüssigen Vanilleextrakt dazu und rührst die Buttercreme noch ca. 5 Minuten weiter.

Butter zerlassen:
Butter in einem Topf oder einer Pfanne schmelzen

C

D

E

Eier:
immer nur einzeln und nach einander dem Teig beimengen. Das garantiert ein perfektes Backergebnis, da sie den Teig schön fluffig machen.

Eier aufschlagen:
Zuerst sollte das Ei an einer „scharfen“ Kante aufgeschlagen werden. Am besten am Rand einer Schüssel. Danach vorsichtig die Eierschalen auseinander ziehen und den Inhalt in eine Tasse fallen lassen. Sollten schalenerste dabei sein, diese unbedingt entfernen (am besten mit einem kleinen Löffel).

Eier trennen:
Zuerst sollte das Ei an einer „scharfen“ Kante aufgeschlagen werden. Am besten am Rand einer Schüssel.Danach die Eier vorsichtig auseinander ziehen und nur das Einweiß in eine Schüssel fließen lassen. Am besten jedes Ei in eine eigene Schüssel, denn sollte einmal ein Eigelb mitkommen, so ist nur das eine nicht zu gebrauchen und nicht alle Eiweiß. Für einen perfekten Eischnee darf KEIN Eigelb in dem Eiweiß zu sehen sein.

Eier verquirlen:
Eigelb und Eierdotter mir einer Gabel oder einem Schneebesen vermischen.
Auch andere Flüssigkeiten können miteinander verquirlt werden zB Milch und Eier.

Eischnee:
Für einen Eischnee wird nur das Eiweiß mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine auf höchster Stufe so lange steif geschlagen bis man den Schnee „schneiden“ kann. Aber VORSICHT, es darf kein Eigelb bei dem Eiweiß sein, sonst gelingt der Eischnee einfach nicht!!!

Einfetten/Fetten:
Die Backform oder das Backblech mit einer dünnen Schicht Butter einreiben, damit der Kuchenteig nicht in der Backform kleben bleibt.

F

G

Germ (österreichisch) = Hefe

H

I

J

K

köcheln:
unter köcheln versteht man das langsame erhitzen von Flüssigkeiten, bis diese ein paar Bläschchen an der Oberfläche bilden.

Kristallzucker (österreichisch) = Haushaltszucker

L

M

Mehl:
Wer Weizenmehl nicht verträgt, kann dieses problemlos gegen Dinkelmehl austauschen. Die Mengenangabe ändert sich dadurch nicht.

Mischen:
Alle Zutaten kannst du entweder mit einem Löffel, einem Handmixer oder einer Küchenmaschine vermengen. Teige werden zumeist mit den Hängen verknetet. In den meisten Rezepten steht eine Anleitung dabei.

N

O

Obers / Schlagobers (österreichisch) = Schlagsahne, süßer Rahm

P

Powidl (österreichisch) = Pflaumenmus

Pudding:
Den perfekten Pudding ohne Haut erhält man, indem man den fertig zubereiteten Pudding in kleine Schälchen füllt und ihn mit einer dünnen Schicht Staubzucker bestäubt. Der Zucker verhindert, dass sich an der Oberfläche eine Haut bildet.

Q

R

Rasten:
Ein Teig der Rasten muss – zB ein Germteig – muss an einem warmen Ort für die im Rezept angegeben Zeit warten, bis er weiter verarbeitet werden kann.
Aber auch ein Kuchen der nach dem Backen aus der Form gestürzt werden muss, sollte vor diesem Vorgang mindestens 10 Minuten auskühlen – also rasten.
Kekes sollten bis zum völligen Auskühlen am Backblech rasten oder mit dem Backpapier vorsichtig auf einen Kuchenrost gehoben werden und dort vollständig auskühlen.

Rezeptangaben:
Haltet euch stets an die Rezeptangaben und die Reihenfolge, damit ihr ein perfektes Backergebnis erhaltet. Natürlich kann man auch die Mengenangabe verdoppeln oder halbieren. Je nach Größe des Kuchens.

S

Sauerrahm (österreichisch) = saure Sahne

Schalenabrieb Zitrone/Orange:
Bei Zitronen- oder Orangenabrieb ist es wichtig nur Obst mit verzehrbarer Schale zu kaufen. Ich verwende prinzipiell hierfür Bio Obst.
Das Obst solltet ihr zuvor immer gründlich waschen, abtrocknen und nur die feine Schale vorsichtig abreiben, da die weiße Haut darunter bitter schmeckt.

Schlagen:
Den Handmixer oder die Küchenmaschine auf hohe Stufe schalten, damit Luft in den Teig gerührt wird.

Schlagobers / Obers (österreichisch) = Schlagsahne, süßer Rahm

Schokolade schmelzen:
am besten schmilzt du Schokolade in der Mikrowelle bei niedriger Temperatur (mehrmals umrühren) oder im Wasserbad.

Sieben:
Staubzucker oder Mehl wird durch ein feines Sieb mit einem Löffel gedrückt, damit auch die kleinsten Klümpchen darin verschwinden.

Stäbchenprobe:
Wie erfahre ich ob der Kuchen schon fertig ist? Du stichst am besten vorsichtig mit einem Holzstäbchen oder Holzspieß in die Kuchenmitte (dort wo der Kuchen am dicksten ist). Dann ziehst du das Stäbchen vorsieht heraus. Ist es sauber geblieben und es kleben keine Teigigste dran, ist der Kuchen durch und fertig. Kleben Teigigste dran, so muß der Kuchen noch für einige Minuten im Backrohr bleiben.
Aber Vorsicht – Backroh und Kuchenform sind heiß!

Staubzucker (österreichisch) = Puderzucker

T

Teig ausrollen und ausstechen:
Wichtig ist es VOR dem Ausrollen deine Arbeitsfläche mit ein wenig Mehl zu bestreuen, damit der Teig beim Ausrollen nicht darauf kleben bleibt.

Temperatur des Ofens (Grad Celsius) und Backart wird immer in jedem Rezept angegeben. Dies gilt auch, ob das Backrohr vorgeheizt werden muss oder nicht. Um ein perfektes Backergebnis zu erzielen, kann ein Backthermometer im Ofen helfen. Mit diesem könnt ihr die tatsächliche Backtemperatur eures Ofens feststellen. Ich spreche hier aus leidlicher Erfahrung.

Topfen (österreichisch) = Quark

U

Unterheben:
z.B. Eischnee vorsichtig unter einen Teig mischen (also „heben“), damit keine Luft aus dem Eischnee entweichen kann.

V

Vanillinzucker oder Vanille-Extrakt:
Es ist eine Geschmacksache, ob ihr Vanillin-Zucker, Bourbon-Vanillezucker, frische Vanilleschoten oder flüssigen Vanille-Extrakt verwendet. Je nach Produkt wird das Ergebnis in seinem Endgeschmack variieren.

Vanillezucker selber herstellen:
500 g Kristallzucker mit 2 Stück eingeschnittener Vanilleschoten in einen luftdichte Behälter geben und für mehrere Wochen gut verschlossen aufbewahren.

W,X,Y

Schokolade im  Wasserbad schmelzen: Dafür brecht ihr die Schokolade in kleinere Stücke und geben sie in einen kleinen Topf mit zwei Henkeln oder in eine Edelstahlschüssel. Dann füllt ihr in einen größeren Topf mit wenig heißem Wasser, stellt oder hängt den kleineren Topf hinein bzw. darüber und lassen das Wasser aufkochen.

Ihr müsst nur aufpassen, dass kein Wasser zur Schokolade gelangt, da sie sonst klumpig wird.

Z

zerlassen:
Butter in einem Topf oder einer Pfanne schmelzen

Zimmerwarm:
folgende Produkte sollten immer bei einer Raumtemperatur von ca. 22-23 Grad verarbeitet werden:
Milch
Butter (es sei denn es steht etwas anderes im Rezept: z.B. zerlassene Butter)
Eier

Zitronenglasur (österreichisch) = Zitronenguss

Zitronenglasur/Zitronenguß:
Verrühre mit einem sauberen Schneebesen oder einer Gabel ca. 200g Staubzucker mit ca. 5 Esslöffel Zitronensaft (am besten frisch gepresst) bis alles ganz glatt ist und keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
Tipp: mit Lebensmittelfarbe kannst du die Glasur in deiner Lieblingsfarbe einfärben. (Wir verwenden immer Gel-Farben.)

Zuckerglasur (österreichisch) = Zuckerguss

Zuckerglasur/Zuckerguß:
Verrühre mit einem sauberen Schneebesen oder einer Gabel ca. 220g Staubzucker mit ca. 2-3 Esslöffel Wasser bis alles ganz glatt ist und keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
Tipp: mit Lebensmittelfarbe kannst du die Glasur in deiner Lieblingsfarbe einfärben. (Wir verwenden immer Gel-Farben.)

Zutaten:
Wenn ihr qualitativ hochwertige Zutaten kauft, werdet ihr das beim Verkosten eurer Backstücken bemerken.

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