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Marillen Blechkuchen – ein Klassiker der niemals langweilig schmeckt

In Österreich wird sie Marille genannt. In Deutschland Aprikose. Dabei reden wir von ein und der selben Frucht, die zu der Gattung der Rosengewächse gehört. Ihre wunderschöne Blüte zieht jährlich unzählige Touristen, aber auch Einheimische in unsere wunderschöne Wachau. Nach der Blüte- und Reifezeit ernten dort rund 230 Marillenbauern täglich ihre reifen Früchte. Wachauer Marillen sind allerdings meist nur regional erhältlich – sie werden an Marktständen oder ab Hof direkt verkauft.

Die Saison der Marille ist relativ kurz und vielleicht ist sie gerade deshalb so beliebt. Wie alle Obstsorten hat auch die Marille wichtige und überaus gesunde Inhaltsstoffe. Beat-Carotin, das für die schöne orangene Farbe der Frucht sorgt, verwandelt sich in unserm Körper zu Vitamin A. Und dieses wiederum benötigen wir unter anderem für die körpereigene Abwehr. Außerdem enthält die Marille noch Vitamin C, Eisen, Magnesium und Kalzium. Na wenn das kein Grund ist, diese süße Frucht in unseren Alltag mehr zu berücksichtigen?!

 

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Da in Marillen nur 43 Kilokalorien pro 100 Gramm stecken, haben wir uns gedacht, sie in unseren heutigen Kuchen zu verpacken und für euch den bekanntesten aller Marillenkuchen zu backen. Den Blechkuchen.

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Nächste Woche gibts Marillen-Muffins und in drei Wochen werden wir euch dann noch einen Topfen-Streusel-Marillenkuchen vorstellen. Aber nun zum Auftakt der Marillensaison gehts an die Töpfe, backen, los…

Oma_zentriert

 

Zutatenliste:

1 kg Marillen entkernt
300 g zimmerwarme Butter
150 g Kristallzucker
150 g Staubzucker
5 Eier
1 Packung Vanillezucker oder eine frische Vanilleschote
300 g Mehl
1/2 Packung Backpulver

Für die Dekoration etwas Staubzucker

Backzeit und Temperatur:

Heißluft – 160 Grad – mittlere Schiene

zirka 45 Minuten – Stäbchenprobe

Zubereitung:

Zunächst heizt ihr das Backrohr vor und trennt die Eier.

Schlagt das Eiweiß mit dem Kristallzucker zu einem festen Schnee. Danach schlagt ihr die Butter, den Staubzucker, den Vanillezucker (oder das Mark der Vanilleschote) mit dem Eigelb schaumig. Dieser Vorgang dauert in etwa 10 Minuten. Die Masse soll wirklich gut aufgeschlagen werden.

Währenddessen könnt ihr das Backpulver mit dem Mehl gründlich vermengen.

Wenn die Butter-Dottermasse eine hellgelbe, fast weiße Farbe angenommen hat, ist sie fertig. Hebt den Eischnee abwechselnd mit dem Mehl unter.

Nun streicht den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes oder eingefettetes Backblech auf. Legt die halbierten Marillen dicht nebeneinander auf den rohen Kuchenteig. Danach schiebt ihr das Blech für ca. 45 Minuten ins Backrohr.

Wie bei all unseren Rezepten, könnt ihr die Früchte nach Herzenslust gegen eure Lieblingssorte austauschen. Bei unserer Laura wären es bestimmt Kirschen :).

 

2 Gedanken zu „Marillen Blechkuchen – ein Klassiker der niemals langweilig schmeckt“

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